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Religionen und Heilungsversprechen

Liebe Freundin, sehr geehrter Leser,

heute möchte ich versuchen, Ihnen einen kurzen Überblick über Religionen und esoterische Schulen, also Ideologien von Hypersystemen, geben und nebenbei deren Heilungsansprüche von Krankheiten kritisieren. Keine Angst. Ich fasse mich kurz. Eigentlich geht es nur um Energien bzw. Kräfte.

Einteilung der Religionen

Es gibt einerseits Religionen, die einen Schöpfergott annehmen, an den man glauben muss. Das sind die monotheistischen Religionen. Andererseits gibt es religiöse und ähnliche Glaubensgemeinschaften, die in der Natur Kräfte am Wirken sehen. Die vor längerer Zeit existierenden "Religionsgemeinschaften" dieser Art – ich möchte sie lieber Überzeugungsgemeinschaften nennen – wurden Naturreligionen genannt. Zu diesen rechne ich auch die griechische und die römische "Religion". Gemeinsam ist ihnen, dass die Mitglieder dieser Überzeugungsgemeinschaften Kräfte in der Natur beobachten, z.B. den Wind, das Gewitter, die Kräfte des Meeres, des Himmels usw., die sie sich nicht erklären konnten, und deshalb diesen Kräften Namen gegeben haben, z.B. Windgott, Donnergott usw..

Götter und Kräfte

Heutzutage können unsere Naturwissenschaften zwar diese Kräfte erklären und teilt sie ein in physikalische, mechanische, thermische, chemische Kräfte usw.. Man kann mit ihnen rechnen und sie ineinander umrechnen und hat auch einen Begriff für die Gemeinsamkeit dieser Kräfte. Dieser Begriff heißt "Energie". Energie ist etwas Unsichtbares – vergleichbar mit einem "Obergott" oder "Gottvater". Man kann also die Energie nicht sehen, beispielsweise die potentielle oder die kinetische Energie. An ihren Wirkungen kann man sie jedoch erkennen. Das ist dann die jeweilige Kraft, die diese Energie entfalten kann.
Nach meiner Ansicht stehen demnach die Naturreligionen der Wissenschaft näher als die monotheistischen Religionen. Auch die wissenschaftliche Erklärung der Entstehung des Universums (Urknalltheorie) und der Entwicklung lebender Systeme (Evolutionstheorie) macht religiöse monotheistische Vorstellungen überflüssig. Die Wissenschaften haben auch nicht den Anspruch der Religionen, wahr zu sein, sondern sie sind überprüfbar und können verbessert werden.

Der Absolutheitswahn der monotheistischen Religionen

Das ist auch der Nachteil der monotheistischen Religionen. Sie können nicht umgeschrieben werden und der Realität angepasst werden, sondern bleiben so irrational, wie sie einmal vor langer Zeit festgelegt wurden. Denn die "Gläubigen" behaupten, dass die Inhalte der angeblich heiligen Bücher nicht von Menschen ausgedacht wurden. Damit machen sie sich für denkende Menschen, die ihren Verstand gebrauchen, zwar lächerlich. Aber diese monotheistisch Gläubigen scheuen nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden und zu morden, um ihren irrationalen Gedanken Respekt zu verschaffen. Vor nicht allzu langer Zeit konnte dies in Paris mal wieder beobachtet werden. Für rationale Argumente sind die derartig Gläubigen nicht zu überzeugen. In psychiatrischem Sprachgebrauch ist das ein Kennzeichen für einen sogenannten Wahn. Ein Wahn ist ein nicht korrigierbares Fehlurteil.

Esoterische Schulen

Heutzutage entstehen immer mehr esoterische Schulen. In der Regel haben diese den Anspruch, mit einer angeblich von Ihnen entwickelten neuen Heilmethode Krankheiten zu beseitigen – womit sie der traditionellen westlichen Medizin, die ich in Anlehnung an die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hier TWM (anstelle von "Schulmedizin") nenne, Konkurrenz machen. Sie finanzieren sich nämlich – wie die TWM – durch die angebliche Heilung von Krankheiten, die vom jeweiligen Kranken (esoterische Schulen) oder von Krankenkassen (TWM) bezahlt wird.

Diese esoterischen Schulen haben sehr häufig eine Gemeinsamkeit mit der chinesischen Philosophie. Diese kommt ohne die Annahme, dass ein Gott existiere, an den man glauben müsse, aus. Sie nimmt – ähnlich wie die Naturreligionen – an, dass im Universum Kräfte wirken oder Energien existieren, die nicht sichtbar sind, aber erkannt werden können, wenn sie Wirkungen entfalten. Die Grundenergie wird hier Qi, Chi oder ähnlich genannt. Zu sichtbaren Veränderungen komme es durch das Zusammenwirken und Wechselwirken der beiden Kraftaspekte Yin und Yang.

Esoterische Schulen postulieren ebenfalls eine universelle Energie oder Ähnliches. Energien im Körperinneren müssen fließen, ein Energiestau im bewirke Beschwerden (Krankheiten). Durch bestimmte schulspezifische Techniken (Meditationen, Akupunktur, usw.) oder bestimmte Rituale werde die Energie zum Fließen gebracht oder krankhafte Energiewellen gelöscht, so dass Gesundung eintritt.

Die Wissenschaft lebender Systeme

Der Mensch (das Individuum), ist - wie alle anderen Tiere und auch Pflanzen - aus lebenden Grundeinheiten zusammengesetzt sind, den Zellen. Zu diesen Systemteilen, den Zellen, kommen beim Menschen körperexterne Teile hinzu, die die Fähigkeiten des Individuums verbessern, wie Autos zur Verbesserung der Bewegungsfähigkeit oder Gewehre zur Verbesserung der Durchsetzungsfähigkeit gegenüber Konkurrenten. Der Mensch ist in diesem SInn ein lebendes System. Das Verhalten jedes Lebenden Systems, auch des menschlichen Individuums, wird von 2 Kräften bestimmt, die ich Selbsterhaltung (die dem Überleben dient) und Selbstentfaltung (die der Vergrößerung des Systems dient) nenne.

Es finden sich also, wie in der chinesischen Philosophie (Yin und Yang) oder der psychoanalytischen Theorie Freunds (Libido und Destrudo) 2 Grundkräfte zusammen, die jegliches Verhalten dieser Systeme erklären. Übrigens erklärt Isaac Newton (1643 – 1727), der Begründer der modernen Physik, die Ortsveränderungen nichtlebender Systeme (z.B. Steine) ebenfalls durch mindestens 2 Kräfte, einer inneren Kraft (die lineare Bewegung, die sich ohne äußere Einwirkung nie ändert) und mindestens einer von außen einwirkenden Kraft (z.B. der Schwerkraft, Gravitation). In lebenden Systemen handelt es sich demgegenüber um zwei innere Kräfte, die sich äußeren Kräften widersetzen können.

Die beiden inneren Kräfte lebender Systeme können als biologische Energien bezeichnet werden, in Ergänzung zu physikalischen Energien, chemischer Energie usw..

Nicht nur die eben genannten esoterischen Schulen, sondern auch die WLS, wie ich die Wissenschaft lebender Systeme gerne abkürze, können demnach als von der chinesischen Philosophie abgeleitete Denksysteme betrachtet werden.

Krankheitsursachen und Heilungsanspruch

Auf weitere Einzelheiten möchte ich hier nicht eingehen, aber wichtig erscheint mir ein Gesichtspunkt, den esoterische Schulen vermeiden. Während esoterische Schulen und auch die chinesische Philosophie – wie übrigens auch die indische – den Zusammenhang zwischen äußeren Energien, die auf den Menschen einwirken, und der Entstehung von Krankheiten verklären und sich lediglich um den gestörten Fluss innerer Energien kümmern, und die monotheistischen Religionen Krankheiten als Strafe Gottes erklären und lediglich Exorzismus und Ähnliches als Therapie anbieten, betont die WLS die Bedeutung äußerer Kräfte als Krankheitsursachen. Im religiösen Denken kann nur prinzipiell der betreffende "Gott" Krankheiten heilen. Sie werden in den monotheistischen Religionen als Folge einer "Sünde" betrachtet und das Gebet, die Anrufung Gottes, kann Erleichterung verschaffen oder heilen.
Die esoterischen Schulen heilen durch Meditation und Rituale.

Die Krankheitsursache nach Ansicht der WLS

Die WLS hingegen hat keinen Heilungsanspruch, da die Heilung darin bestehen müsste, die schädlichen äußeren Energieeinwirkungen zu beseitigen. Und dies ist dem Individuum nicht möglich. Die Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse wäre theoretisch zur Heilung erforderlich.

Diese äußeren Energien sind allerdings keine fehlgeleiteten universellen Energien, sondern erstens die Kräfte der Hypersysteme, die auf die Individuen einwirken. Hypersysteme sind beispielsweise Staaten (Gesellschaften), sowie der Religionsgemeinschaften, globale Firmen und Großbanken, also der Suprasysteme.

Diese machen dem Individuum Vorschriften und steuern sein Verhalten von außen. Staaten schreiben dem Individuum, vermittelt über das Geld, vor, dass und eventuell wie lange sie arbeiten müssen, sie nehmen dem Individuum einen immer größer werdenden Teil seines finanziellen Einkommens weg (die sogenannten Steuern) und finanzieren damit Dinge, die dem Staat nützen. Religionsgemeinschaften machen ihm Vorschriften über sein Verhalten. Zum Teil mag das für das Zusammenleben, wie auch die weltlichen Gesetze der Staaten, sehr sinnvoll sein, aber oft gelten unterschiedliche Verhaltensregeln für Mann und Frau, die in moderner Betrachtung völlig unbegründet sind und die männliche Entfaltung bevorzugen, während die weibliche Entfaltung benachteiligt wird. Die global tätigen Firmen und Banken spielen ihrerseits die Staaten gegeneinander aus und machen sie von sich abhängig.

Die Kräfte des Berufslebens, die finanzielle Gewalt

Vor allem im Arbeitsleben sind die Individuen Vorschriften ausgesetzt, was sie produzieren müssen oder überwachen müssen, wann ihre Arbeit zu beginnen und zu endet hat, und vor allem, wie die Arbeit vergütet wird. Die Individuen haben in diesen Bereichen praktisch keine Selbstbestimmung und betrachten die Fremdbestimmung durch sogenannte "Arbeitgeber", "Dienstherren", durch Staat (Steuern), Firmen und Banken (Zinsen) als normal. Sie übersehen dabei, dass es sich um äußere Kräfte handelt, die ihr Verhalten steuern und das Individuum daran hindern, sich nach eigenem Ermessen selbst zu entfalten. Der Einfluss dieser äußeren Kräfte hat selbstverständlich auch positive Gesichtspunkte. Selbstentfaltung mittels Anwendung körperlicher Gewalt ist dem Individuum verboten. Allerdings ist den Hypersystemen Gewaltanwendung erlaubt.
Dies nicht nur als Polizeieinsatz als staatliches Steuerungsinstrument, sondern besonders die Gewaltanwendung durch den Zwang zur Arbeit. Ich würde dies finanzielle Gewalt nennen. Die Anwendung von Gewalt durch den Einsatz von Geld oder Kreditzinsen ist eine spezifische Kraftform menschlicher Hypersysteme und Suprasysteme (Staaten, Banken). Ich würde diese Energieform Geldkraft nennen.

Die Kraft der Versuchung

Der Gegensatz von Gewaltanwendung ist übrigens die Erzeugung von Wünschen, schon in der Bibel als "Versuchung" bezeichnet. Das eine ist eine Steuerung durch Druck (Vorschriften und Strafen, also Gewalt), das andere, die Verhaltenssteuerung durch Versuchungen, also durch ziehende Kräfte. Druckkräfte und Zugkräfte sind im übrigen auch in der Physik (Wissenschaft nichtlebender Systeme) bekannt.

Negative Krafteinwirkungen durch Mitmenschen

Hinzu kommen zweitens die Kräfte der Mitmenschen. Der Mitmensch möchte eventuell innerhalb einer Firma meinen Arbeitsplatz einnehmen, oder spannt mir meine Freundin aus, weil er diese ebenfalls attraktiv findet. Zu derartigen Aktionen können natürlich auch moralisch fragwürdige Methoden angewandt werden, beispielsweise "Mobbing". Für das Individuum sind dies ebenfalls externe Kräfte, die sein Verhalten mitbestimmen. Alle diese für das Individuum körperexternen Kräfte üben Energiewirkungen auf das Individuum aus, die sich in Zorn, Ärger, Wut, Hass oder anderen Gefühlen des Individuums äußern können. Diese konkreten äußeren Einwirkungen führen zu Störungen körperlicher Funktionen und zu Krankheiten. Und sie sind auch nicht durch Meditation oder andere Praktiken und Rituale abzuschaffen.

Deshalb verkauft die Wissenschaft lebender Systeme keine Heilsversprechen und Gesundungspraktiken.

Sie überlässt es der TWM, Angriffe von Bakterien auf das Individuum mittels Antibiotika abzuwehren und überlässt das Feld alternativer Heilungen den esoterischen Schulen und der TCM, wenn es darum geht, innere Ungleichgewichte durch Rituale und Meditation ins Gleichgewicht zu bringen. Dass dadurch die äußeren krankmachenden Krafteinwirkungen der Gesellschaft und anderer Individuen in der Regel nicht beseitigt werden, verschafft den Vertretern dieser Schulen auch ein gutes Einkommen. Es sei ihnen gegönnt, denn sie schaden wenigstens nicht, während die Ärzte der TWM ihren Patienten Medikamente zur Beseitigung von unangenehmen Gefühlen verordnen und in der Regel ebenfalls keine Krankheitsursachen beseitigen. Unangenehme Gefühle, wie Schmerz, Hitzegefühl (Fieber) oder Schlappheit, sind Signale des lebenden Körpers dafür, dass er durch äußere Einwirkungen geschädigt wird. Beseitigt man diese medikamentös, kann die Krankheit weiter gedeihen. Zum Glück für unsere Krankheitsindustrie – also die Einrichtungen, die durch Krankheiten Geld verdienen und die als Gesundheitsdienste firmiert - eine Falschbezeichnung, die der Verschleierung der Realität dient.

 

Falls Sie einmal einen gesundheitlichen Rat benötigen, können Sie sich selbstverständlich an mich wenden, liebe Freundin. Sie wissen ja, dass ich ausgebildeter Schulmediziner bin und zusätzlich über alternative Heilmethoden Bescheid weiß. Allerdings heile ich nicht für Geld, sondern nur ohne jegliche Gegenleistung. Ich hoffe jedoch, dass sie verschont bleiben von negativen äußeren Energien, die in Ihrem Körper Krankheiten erzeugen. So wie ich unsere Gesellschaft kenne, werden meine Hoffnungen allerdings - realistisch betrachtet - nicht in Erfüllung gehen.

Lassen Sie sich jedoch dadurch nicht die Genüsse vermiesen, die Ihnen das Leben bietet.

Ihr

Rudi Zimmerman, Webphilosoph, Wissenschaftler lebender Systeme

den 21.10.2015

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