Die nährende Mutter

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Das Unbewusste von Hypersystemen

Liebe Freundin, sehr geehrter Leser,

heute möchte ich Ihnen einmal etwas zu unbewussten Archetypen der Deutschen erläutern.

Das kollektive Unbewusste und die Archetypen

In Hypersystemen des Typs Staat oder einer Religionsgemeinschaft (Suprasystem), die also hauptsächlich aus Menschen zusammengesetzt sind – im Unterschied zu global tätigen Firmen und Banken -, existiert ein kollektives Unbewusstes. Dieses kollektive Unbewusste ist von C.G. Jung entdeckt und beschrieben worden. Hauptsächlich besteht es aus Archetypen.

Ein Archetyp ist beispielsweise die nährende und bergende Mutter. Ein Archetyp ist seit Urzeiten vorhanden, es existiert jedoch recht selten ein realer Mensch, der von einem Kollektiv unbewusst in eine Position des Archetyps gesetzt wird. In diese archetypische Rolle der nährenden und beschützenden Mutter ist in Deutschland Angela Merkel geschlüpft. Lange Zeit war dieser Archetyp in der deutschen Bevölkerung unbesetzt und frei, vor einiger Zeit gelang es Frau Merkel, diese Stelle zu besetzen.

Wahrscheinlich war ihr selbst nicht klar, dass ihr Ansehen Resultat dieses Vorgang war, der ungesteuert und unbewusst vor sich geht. Eigentlich ist es ja auch so, dass Frau Merkel vom kollektiven Unbewussten in diese Position hineingehoben wurde. Es war kein aktiver Vorgang von ihr, sondern ein unbewusster Vorgang im kollektiven Unbewussten der deutschen Bevölkerung.

Wir schaffen das

Nun hat sie vor einiger Zeit den Satz formuliert "Wir schaffen das!", womit sie meinte, wir, die Deutschen, wären in der Lage, einen lawinenartigen Ansturm von Flüchtlingen aus dem morgenländischen Kulturkreis in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Nicht nur diese Satz wurde dort vernommen, sondern auch die neue Einstellung der politischen Elite, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Tatsächlich gibt es zwischen den Kulturen nicht vereinbare Widersprüche, die sich im Verlauf der Geschichte entwickelt haben, aber Politik möchte "gestalten" und muss diplomatische Rücksichten nehmen. Deshalb wird die Realität von der politischen Elite bisweilen abgewehrt oder verleugnet (ein spezifischer Abwehrmechanismus). Aber das nur nebenbei, lieber Leser.

Dieses Signal unserer Kanzlerin wurde von vielen in Armut lebenden und unter Krieg leidenden Menschen als Aufforderung verstanden, sich in den Schoß dieser Mutterfigur und des deutschen Staates zu begeben, um sich ebenfalls von ihr nähren und beschützen zu lassen. Offensichtlich war der Platz dieses Archetypus dort nicht besetzt, so dass auch in diesem Kulturkreis unbewusst eine Identifikation mit dieser Figur der nährenden Mutter einsetzte und den Strom dieser Menschen in unser Land verstärkte.

Die Konkurrenz

Diese Einwanderung, die immer noch vor sich geht, provoziert jedoch eine Konkurrenzsituation zwischen der deutschen Bevölkerung und der zugereisten Bevölkerung um die Gunst der Mutter. Die einheimische Bevölkerung will natürlich die Brust nicht mit einem Geschwisterchen teilen. Sie fühlt sich zurückgesetzt, verraten und betrachtet die zugewanderte Bevölkerung als Konkurrenz, die ihr die Milch wegnimmt. Es werden alle die Gefühle aktiviert, die ein Erstgeborenes hat, wenn ein zweites Kind hinzukommt. Die Milch, also real betrachtet der Wohlstand, muss nun geteilt werden. Und die Mutter hofft, dass sich die Kinder ihre Milch friedlich teilen. Real ist dieser Wohlstand natürlich nicht - wie die Muttermilch -, von ihr, sondern von der arbeitenden deutschen Bevölkerungproduziert worden. Das hat die Kanzlerin vermutlich vergessen, als sie sich in Rolle der europäischen Übermutter gefiel.

Die Integration

Die zugewanderte Bevölkerung soll jedoch nach dem Willen der Kanzlerin und der Politik in die deutsche Gesellschaft integriert werden.

Offiziell, also bewusst, verstehen beide Seiten - die Politikerklasse und die Zuwanderer - dies lediglich als wirtschaftliche Integration. Die Einwanderer sollen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Ihre Arbeitskraft soll hier ausgebeutet werden, wie es ein Kommunist formulieren würde. Ihre fremde Religion, die mit der christlichen Religion unvereinbar ist, sollen sie behalten können. Wie ja auch die jüdische Religion in Deutschland ungehindert ausgeübt werden darf.

Das ist selbstverständlich keine Integration im eigentlichen und umfassenden Sinn des Wortes, sondern lediglich eine Teilintegration. Eine Eingliederung, die allein der Wirtschaft und den Banken nützt, nämlich den nichtstaatlichen Hypersystemen und Suprasystemen, aber zunächst in geistigem Sinn die Gesellschaft spaltet, wenn man Religion als etwas Geistiges betrachtet. Darüber hinaus wird die Gesellschaft kulturell gespalten, was ich in meinem Aufsatz über die kulturellen Unterschiede im Umgang mit dem Sexualtrieb geschildert habe.

Wir müssen uns also, lieber Leser, auf einen gewaltigen Rückschritt unserer westlichen Kultur auf einen Zustand vor Beginn der Aufklärung gefasst machen. Und besonders Sie als Frau werden darunter leiden müssen.

Die Verführung hinter der nährenden Mutter

Der Philosoph soll jedoch weiter blicken. Und in fernerer Zukunft, die ich leider nicht mehr erleben werde, sehe ich einen Sieg des Verstandes über den Glauben. Die Evolution vom menschheitsspaltenden Glauben zum menschheitsvereinenden Wissen wird sich auf längerer Sicht durchsetzen.

Voraussetzung für eine Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt sind ja das Erlernen der deutschen Sprache und eine Beschulung nach den Vorgaben des deutschen Schulsystems - falls diese nicht durch die Koranschulen der morgenländischen Kultur ersetzt werden.

Zum Glück hat besonders das Schul- und Ausbildungswesen von der Aufklärung profitiert, so dass hier naturwissenschaftliches Denken erlernt wird, das grundsätzlich mit religiösen Ideologien unvereinbar ist. Im längeren Verlauf wird sich also doch wissenschaftliche Erkenntnis und rationales Denken gegen unbegründbare religiöse Hypothesen durchsetzen.

Hierfür möchte ich Ihnen ein anderes Bild vorstellen, eine andere Metapher, die sogar aus der christlichen Bibel entnommen ist. Es ist das Bild der verführenden Schlange. Die Schlange verführt Eva und Adam zum Essen eines schmackhaften Apfels. Dieser Apfel symbolisiert das Angebot unserer Kanzlerin an die Not leidenden Menschen in aller Welt, sich an ihre nährende Brust zu begeben. Der Apfel ist das Versorgungsangebot, das sie ihnen macht. Die Zugereisten können an unserem Wohlstand teilhaben und sich wirtschaftlich in Deutschland integrieren. Sie brauchen ihn nur zu essen.
Dass dieser Apfel jedoch vom Baum der Erkenntnis gepflückt ist, der den Menschen in die Lage versetzt, zwischen
dem Guten, nämlich der Bildung, dem rationalen Denken und Handeln, dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt einerseits, der die Menschheit vereint
und
dem Bösen, dem unbegründbaren Glauben andererseits,  der die Menschheit in unterschiedliche Gemeinschaften religiöser Ideologien spaltet,
zu unterscheiden.

Frau Merkel verkörpert also nicht nur die nährende Mutter, sondern auch die Schlange mit dem Apfel, die den Menschen dazu verführt, vom Glauben an einen monotheistischen Gott abzufallen.

Vielleicht geht diese Entwicklung auch schneller, als wir uns das vorstellen können, liebe Freundin, sehr geehrter Leser.

Also trinken wir lieber noch ganz entspannt eine Tasse Kaffee und warten einmal ab, wie sich die Welt weiterentwickelt.

Ihr

Rudi Zimmerman, Gesellschaftsanalytiker, am 2.2.2016

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